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Mobilität macht mehr Freude!

DJI Osmo Pocket 3 für 10bit Videos
Reise-/Familien-/Vlogging-Kamera

DJI liefert nun die dritte Generation der sehr praktischen Gimbal-Kamera.

Die vertikale - mit einer Hand bedienbare Kamera - hat einen von DJI hergestellten 1" Aufnahmesensor  mit Fix-Blende
f/2.0, 20-mm-Festbrennweite und kann auch HLG-Aufnahme im erweiterten Farbraum BT.2020 mit fein abgestufter 10Bit-Farbtiefe aufnehmen was aktuell in Mode ist: Klick!

Installation
Med-Tele
Akku und Stromtankstelle Smartphonehalterung
Video-Aufnahmepraxis Drei Videoprofile
Normal-Profil in DCC-HDR Alles über D-Log-M
HDR HLG-Aufnahme
Bestes Videoprofil
Belichtung der Videoaufnahme Fotografie
 Videostabilisierung
Filmen aus dem Stand
HLG in DaVinci Resolve bearbeiten
Schwebeaufnahmen gehend
HLG in EDIUS bearbeiten
Fotonachbearbeitung
Fazit

Zwar ist eine geringe Schärfentiefe in den letzten Jahren von den Kameraherstellern getrommelt worden ich möchte aber als Freizeit- und Dokumentarfilmer seit der S8-Analogfilmzeit keine geringe Schärfentiefe. Ich will die Umgebung in der ich filme mit einbeziehen sowie genießen und nicht unterdrücken. Der 1" Aufnahmesensor mit der vorzüglichen Gimbalstabilisierung ist deshalb für mich genau richtig.

Die DJI Pocket 3 ist allerdings weder stoß- noch wasserfest, also keine echte Action-Kamera. Radfahrer solllten diese Kamera am Körper befestigen und nicht am Fahrrad selbst wegen der dort ankommenden harten Fahrstössen welche die Gimbalkamera zerstören könnten. Für Freizeitfilmer ist diese Gimbal-Kamera jedoch, bei schonenden Umgang, sehr gut geeignet.

Die Vermarktung der DJI Osmo Pocket 3 hat bereits am 25.10.2023 begonnen.

Der Hauptgrund für die Anschaffung des DJI Osmo Pocket 3 war neben dem vorhandenen Gimbal auch die Verfügbarkeit des HLG- Videoufnahmeprofils im erweiterten Farbraum BT.2020 und 10bit Farbtiefe.

Schwere Rucksack-Kamerausrüstungen mit Stativunterstützung kommen für mich nicht mehr in Frage. hohe Mobilität ist jetzt an der Tagesordnung.

Pocket + Xiaomi
HLG-Aufnahmekameras DJI Osmo Pocket 3 und
Smartphone
Xiaomi T14 Plus mit Leica-Kamerablock


Mit dem
Xiaomi T14 Plus wird mein mobiles Videoaufnahme-Äquipment mit der DJI Osmo Pocket 3 erweitert und ergänst die mit einer dreiachsigen mechanischen Stabilisierung für Bewegungsaufnahmen ausgerüstet ist. Das Smartphone wird auch zusammen mit der DJI Osmo Pocxket 3 und der Mimo App als Feldmonitor mit einem 6,67" OLED-Bildschirm eingesetzt. Dafür gibt es eine Halterung; Klick!

Die Gimbal-Kamera mit dem Zusatzakku liegt jetzt eigentlich immer zuammen mit dem Smartphone in meiner Umhängetasche wenn ich unterwegs bin.

Ich werde das HLG-Aufnahme der Pocket 3 mit den HLG-Aufnahmen des Xiaomi 14 T Plus Smartphone mischen, vor allem diejenigen die dort mit einer größerer optischen Brennweite damit aufgenommen werden können.

Meine Video-Aufnahmeplanung und Verarbeitung beruht aus Vernunftsgründen mit einem übersichtlichen finaziellen Aufwand eine qualitätsmäßig gute Hobbyfilmerproduktion zu stande bringen und nicht zu übertreiben.
Am Ende der Überlegungen habe ich festgelegt in
4K-25p zu filmen um gutes Aufnahmematerial zu bekommen und dieses in 2K-Auflösung in meinen Projekten zu finalisieren.

Getrommelt wird oft, dass man nur dann cinematisch wirkende Aufnahmen bekommt, wenn man in 24p - der uralten Bildwiederholrate der mechanischen Filmkamreras - filmt. Das ist Quatsch finde ich, schießlich muss hierzulande das Video auf TV-Geräten mit 50 Hz abgespielt werden. Niemand konnte mich bisher davon überzeugen, dasss der Unterschied von nur einem Frame weniger an Cinematik im Video hervorbringt. Der Kinolook ist dadurch entstanden, dass der Filmvorschub-Greifer in der Sekunde 24 Bilder vom lichtempfindlichen Film durch die Filmbühne der Kamera schob. Die Videokamera muss den Film ohne Bruchteile für die Netztfrequenz von 50 Hz hierzulande herstellen.
So richtig cinematisch wirkt die Videoaufnahme, wenn man die 180° Shutter-Regel bei der 25p-Aufnahme genügend Aufmerksamkeit schenkt und UHD-Schwenkbewegungen sehr langsam realisiert, z.B. um die Hälfte langsamer als bei 2K-Aufnahmen. Darüber sind sich alle Filmschaffende einig.

Da das Downscaling durchschnittlich 4 UHD-Pixel in 1 FHD-Pixel umwandelt wird das Rauschen verringert. Das 4K-Videomaterial bittet mir die Möglichkeit auch Ausschniite zu cropen oder NLE-Zooms einzubauen und auch schief aufgenommene Motive nachträglich auszurichten sowie NLE-Kamerafahrten zu realisieren.Dafür ist meine
Computer-Ausrüstung aus dem Jahre 2020 immer noch mehr als ausreichend gut geeignet.

Aufgenommen wird also in UHD-Auflösung mit 25p, auch wenn die DJI Osmo Pocket 3 es mt 50p aufnehmen kann. Das Ergebnis sieht im Falle von Bewegungsaufnahmen für mich in 25p harmonischer aus als mit 50p. Außerdem schaffe ich mir mit der 4K-25p Aufnahme keine überflüssigen und teuren Datengräber.

Als Wiedergabegerät steht ein 55" HDTTV von LG mit einem OLED-Bildschirm zu Verfügung.Eingespielt werden die Videos per USB 3. Der TV kann HDR-Videos darstellen, auch  kann er SDR-Videos mit einem HDR-Effekt verbessert darstellen, siehe: Klick!


NTSC-Bildwiederholraten:

NTSC-Spezifikation

Aus Wikipedia:
„Die Hybrid-Log-Gamma-Übertragungsfunktion (HLG) ist eine von der BBC und NHK gemeinsam entwickelte Übertragungsfunktion für die HDR-Anzeige (High Dynamic Range).“

Dieses Videomaterial benötigt wenig Nachbehandlung
im NLE, meist sind es nur der Schwarz- und Weißabgleich sowie Helligkeits- und Kontrastanpassung von benachbarten Videoclips auf der Timeline.

CineD-Test
vom 05.August 2024  - DJI Osmo Pocket 3: Klick!


In diesem Artikel wird der Dynamik-Zuwachs begründet, wenn man UHD-Video
in einer FHD-Timeline editiert:
Klick!

Möchte man das in der FHD-Timeline erstellte Projekt in UHD exportieren, muss man lediglich vor dem Export die Projekteinstellung auf UHD umstellen.


Unter Windows hat man mit DaVinci Resolve 19 Studio noch keine Vorschau auf das 10bit-Videomaterial und man kann sich die HDR(HLG) Videos auch nicht richtig auf dem PC-Monitor ansehen. Genau deswegen benutze ich einen HDR(HLG)-TV der das Signal von einer Blackmagic I/O Videoschnittkarte Intensity Pro aus dem PC heraus auf dem Schnittplatz geliefert bekommt.

Ein 10bit Video-Tutorial gibt es hier: Klick!

Seit dem 07. Juni 2024 habe ich die Pocket 2 abgelöst durch die DJI Osmo Pocket 3 mit Zubehör wie DJI-Akkugriff und zunächst mal auf einer SanDisk Extreme PRO microSDXC UHS-I Speicherkarte 256 GB - Formatierung exFAT gespeichert.

Das DJI Mic 2 habe ich nicht gekauft, für die Aufnahme des O-Tons nutze ich dir drei eingebauten Micros in der Kamera. Meist erfolgt diee Nachvertonung mit passender Musik, nur sehr selten kommentiere ich selbst etwas.

Die Bedienungsanleitung von DJI ist nicht schlecht.

Auf den Seiten 12 bis 25 hat DJI die Vielfalt der Tasten und Funktionen ausführlich beschrieben. Eine Kopie dieser Seiten führe ich bei Aufnahme-Touren immer mit. Leider aktualisiert DJI diese Bedienungsanleitung nicht nach Firmware-Updates.

WiFi und Bluethooth hat die Pocket 3 Gimbal-Kamera bereits an Bord, die Verbindung mit der Mimo App ist dadurch unkomplizierter als noch mit der Pocket 2.

Installation und Registrierung bei dem Hersteller:

Das Gerät muss mit der Mimo-APP freigeschaltet werden. Ohne Freischaltung kann man das Gerät nur 5 x benutzen!

Immer die aktuellste Mimo-App benutzen. Im
Februar 2025 konnte man z.B. ein Update  mit dem neuen  Med-Tele-Modus runterladen: Klick!
  1. Mimo App von der DJI-Homepage runterladen, installiert und einen Account anmelden mit Passwort
  2. Bluethooth und WiFi im Smartphone aktivieren
  3. Mimo App starten und mit der Kamera verbinden(Geräteverbindung)
  4. Per Mimo App erfolgt auch die Freischaltung der Kamera-Aktivierung und die Prüfung auf  Firmwareaktualisierung
       Geräteverbindung Snmeldung 

Geräteverbindungg - Registrierung - Anmeldung - Profil


       Profil Firmware

MImo-Fotoaufnahme

Foto-Aufnahme mit der aktuellen Mimo-APP, sogar mit Histogramm

Mimo-Video

Video-Aufnahme mit der aktuellen Mimo-APP, ebenfalls mit Histogramm

Man kann auch die Video-Videonstellungen wie Auflösung, Bildrate und das Farbprofil (z. B. HLG für HDR-Aufnahmen) anpassen. Dies kann man entweder direkt in der App oder auf dem Kameradisplay tun.

Die DJI Mimo App bietet eine Reihe von Videobearbeitungsfunktionen.

Zusätzlicher Helfer für die Installation und Handhabung: Klick!

Perfect ist dieser Helfer  allerdings auch nicht, da dieser nicht auf dem aktuellen Firmwarestand ist und manche Themen nicht behandelt werden wie z.B. die Stabilisierung erfolgen soll bei gehend aufgenommenen Videos ohne dem Auf-und- Ab-Gehopse welches man häufig in YT- Influencer-Videos sieht.

Pocket 3

DJI Pocket 3 mit dem schwenkbaren 2" Bildschirm mit 700 Nit Helligkeit,
der gleichzeitig als Kameraschalter dient.


Videoauflösung im Bildzentrum: 1445 Linienpaare
Chiptest: Klick!


Sensor Pocket 2  und Pocket 3

Die Pixelgröße der DJI Pocket 2 mit
0,8 μm steigt bei der DJI Pocket 3 auf 3,2 μm. Das Bildrauschen der DJI Pocket 3 ist deshalb sensationell niedrig.

Die ersten Test-Videoaufnahmen erfolgen in 4K-25p, HEVC, Rec. 709, 10 Bit Farbtiefe, CBR, Bitrate 70 Mb/sec., bei 4K-Aufnahme verlusfreier Zoom bis 2-fach. Nach dem Update der Mimo-App auf die Version
01.04.08.04 gibt es jetzt im Bildprofil "Normal  auch einen 4fach-Tele, nicht aber im HDR-HLG Profil. Schöne Farben, knackig scharf, so wie ich es erwartet habe. Nachstabilisierung im NLE mit Ausnahme von Extremsituationenist - schnelles Laufen, Treppen steigen etc. - nicht erforderlich.

Display Bedienung:

Der Pocket 3 mit einer Auflösung von 556 x 314 Pixel ist viel besser bedienbar als noch bei dem Pocket 2:

Display

Pocket 3 mit dem 2" großen Display(700 Nit).
Neben 4K50 sind die zwei Pfeile für die Med-Tele Umschaltung.

Display Pro

Wischen von rechts nach links startet das Einstell-Menü
für den Pro-Modus

Ab jetzt wird auf dem 2"- Display gewischt und getippt:

Wischt man im Videoaufnahmemodus von rechts nach links kann man den Pro-Aufnahmemodus aktivieren, dort geht man auf den Menüpunkt "Farbe/Farbmodus", hier kann man jetzt den Aufnahmemodus "Normal", "D-Log-M" oder "HLG(BT.2020)", jeweils mit 10bit Farbtiefe aktivieren.


Wischt man von links nach rechts
ohne die Symbole darauf zu berühren,  erscheint auf dem Bildschirm die letzte Aufnahme. Wischt man nach unten oder nach oben, kann man durch die einzelnen Aufnahmen "blättern".
Wischt man von unten nach oben gelangt man zu die Einstellungen der Videoaflösung und Bildwiederholrate.
Wischt man von oben nach unten kommt man zu den Funktionssettings für acht wichtige Einstelungen.

Den Aufnahmemodus wähl man mittels Betätigung des Symbols links unten auf dem Display. Für kurze Zeit werden dort alle vorhandenen Aufnahme-Modi angezeigt, auch die selbst programmierten für einen Schnellzugriff.

Tippt man auf das Kamerasymbol links unten in der Ecke und wischt dann über die angzeigten Funktionen, dann kann man den Aufnahmemodus wählen, wie "Panorama, Foto, Video, Wenig Licht, Zeitlupe(HFR)* und Zeitraffer".

* Zeitlupe(HFR) - die wahre Zeitlupe, siehe auch: Klick!

Fokus Methode für Videoaufnahme und ActiveTrack:

Der "Einzelbild-Focus" - einstellbar im Pro-Modus mittels wischen von rechts nach links, dann zum Fokusmodus gehen und dort auf "Einzel" einstellen - ist die Standardeinstellung für unbewegte Motive.


Wenn sich das Objekt schnell von der Kamera wegbewegt oder auf die Kamera zu hinbewegt ist der "
kontinuierliche Focus AF-C" vorzuziehen.

Im "Produktions-Focus" werden Objekte direkt im Vordergrund vor der Kamera scharf fokusiert und vom Hintergrund freigestellt.

Will man die Fokusierung nicht dem AF überlassen, kann man die Bildschärfe auch auf einen bestimmen Bereich im AF-Modus "Einzelbild-Focus" lenken in dem man eine ausgewählte Display-Stelle mit einem kleinen Stift etwas länger berührt, es erscheint dann ein gelber Fokusrahmen der auf grau wechselt auf den man die Schärfe-Ebene fokusiert hat. damit realisiert man einen sog.  "Punkt-Schärfemodus". Man kann damit auch manuelle Fokusverlagerungen machen, siehe auch hier: Klick!

Fokusrahmen

Manueller Punktfokus

Das Vorgehen verhindert, dass bei Landschaftsaufnahmen zum Beispiel der AF irgendwo auf der Strecke einen Gegenstand fokusiert und einfängt der dann den Hintergrund matschig erscheinen läßt.

Tippt man mit dem
kleinen Stift einen bestimmen Bereich 2x an, dann wird der "ActiveTrack" auf einem angepeilten Objekt eingeschaltet den man z.B. mit filmender Kamera gehend näher kommen will was mit einem grünen Rahmen angezeigt wird.

Med-Tele-Modus hinzugefügt.

Siehe auch Release-Notes vom Februar 2025: Klick!

Med-Tele-Modus hinzugefügt. Tippen Sie im Videomodus auf das Symbol <> unten auf dem Bildschirm, um den den Modus zu aktivieren. Wenn dieser Modus aktiviert ist, kann eine 2-fach vergrößerte mittlere Tele-Ansicht (entspricht Brennweite von 40 mm) unter Beibehaltung einer maximalen 4K Ultra-High-Definition-Auflösung.
Im Vergleich zum Digitalzoom verbessert der Med-Tele-Modus die Bildauflösung erheblich, und bewahrt mehr Texturdetails. (Im Med-Tele-Modus beträgt der maximale ISO-Wert 1600, und ActiveTrack wird nicht unterstützt. )


Med-Tele-Funktion

Neue Med-Tele-Funktion 40mm nach Update

Tele-1
Tele 1x
Tele-2
Tele 2x
Tele-3
Tele 4x

Akku und Stromtankstelle:

Der ca. 2 cm lange Griff-Stummel unter dem Aufnahmeschalter  ist viel zu kurz um die Gimbal-Kamera gut führen zu können. DJI liefert deshalb noch zusätzlich eine 3 cm lange Griffverlängerung mit Stativgewindeanschluss für ein kleines Tischstativ welches ich schon von der Pocket 2 her besitze.

P4-Griffe

Links die 3 cm hohe Griffverlängerung, rechts der DJI-Akkugriff

Man kann aber auch mit dem optionalen Akkugriff die Pocket 3 viel ergonomischer führen. Vom Akku-Griff wird der Kamerakku automatisch nachgeladen. Erscheint auf dem Display die Warnung "Laden" in rot, dann muss man spätestens den Akkugriff nachladen.

Der interne Akku hat eine Kapazität von 1.300 mAh. Der zusätzliche Akkugriff hat eine Kapazität von 950 mAh. Eine volle Akku-Ladung kann man also mit dem DJI-Akkugriff nicht ersetzen. DJI verspricht eine ultralange Lebensdauer für den Akku. Nach dem Einschalten der Kamera wird kurz angezeigt welche Akkuladung der Zusatzakku noch hat. Man kann die Ladung beider Akkus anzeigen lassen, wenn man kurz die Akkuanzeige rechts oben auf dem Bildschirm anklickt. Die Aufnahmekapazität der beiden Akkus reicht mir locker für einen einen ganzen Ausflugtag. Daueraufnahmen wie z.B. Konzertaufnahmen mache ich nicht.

Stromtankstelle:

STARTRC

Es gibt von STARTRC eine starke Power-Bank mit 4000 mAh Kapazität als Akkugriff: Klick!
Damit kann man den Kamera-Akku etwa 2x aufladen. Der Ladezustand des STRTRC-Akkus kann man an den 4 LED-Leuchten ablesen, nicht über das Akkuladesymbol rechts oben auf dem Display, das ist nur mit dem DJI-Akkugriff möglich. Mit dem zusätzlichen STARTRC-Akku ist man gut für längere Zeit gerüstet, wenn keine Steckdose  zum Nachladen sich in der Nähe befindet. Die Akku-Tankstelle ist auch nützlich bei Zeitrafferaufnahmen.

Zum Akkuladen setze ich den vorhandenen Huawei Super Charger mit einer max. Ladeleistung von 40 Watt ein.

Stativplatte

Stativ-Schnellklemmplatte hier als Standfuss-Platte

Einiges aus dem  GoPro- Zubehör kann auch an den Pocket 3 adaptiert werden.

Halterung für das Smartphone:

Dafür nutze ich die stabile Fututech 1/4 Multifunktions-Halterung
, die Kamera kann dann über die DJI MIMO APP bei der Aufnahme bedient werden. Die Halterung bringe man leicht in der Fotoweste unter.

Pocket 3 Rig

Solides Fututech Kamera-Rig AD744 Cellphone

Das Smartphone Huawei Mate 20 Pro dient als
als "Vorschaumonitor" mit Funktionssteuerung der Kamera und bietet auch eine viel größere Aufnahmevorschau mit 6,2" bis zu 660 nit Displayhelligkeit. Ich kontrolliere damit unterwegs  ob die Aufnahmen brauchbar sind, der 2" Bildschirm der Gimbalkamera ist z.B. für die Kontrolle stabilisierten Aufnahme weniger gut geeignet. Kameraführungsfehler - z.B. verzitterte Nachaufnahmen - sind  darauf  nicht so gut erkennbar. Gegebenenfalls kann man dann die Aufnahme noch vor Ort wiederholen.
Die Oberseite der Halterung hat einen Cold Shoe-Anschluss, der zum Anschluss von Mikrofon, Zusatzlicht und anderen Geräten geeignet ist; die Unterseite hat einen 1/4-Anschluss, für Stativ und andere Geräte. Auf der Rückseite gibt es zusätzlich ein Aufbewahrungsfach für Filter und Vorsatzlinsten sowie Speicherkarten.


Mit diesem Kamera-Rig kann man die Kamera sogar zweihändig führen, wenn man z.B links das kleine Tischstativ anschraubt und rechts den Akkuladegriff befestigt.

Video-Aufnahmepraxis:

Die DJI Osmo Pocket 3 unterstützt den DCG (Dual Conversion Gain) HDR (High Dynamic Range) Modus. Dieser Modus ermöglicht es der Kamera, sowohl helle als auch dunkle Bereiche in einer Szene detailliert und klar darzustellen.

Hier sind einige wichtige Punkte zum DCG HDR Modus der DJI Osmo Pocket 3:

  1. Dual Conversion Gain (DCG): Diese Technologie verbessert die Bildqualität, indem sie den Dynamikbereich erweitert und das Bildrauschen reduziert. Dies ist besonders nützlich bei Aufnahmen in Szenen mit hohem Kontrast, wie z.B. bei Sonnenauf- oder -untergängen.

  2. High Dynamic Range (HDR): Der HDR-Modus ermöglicht es der Kamera, mehrere Belichtungen zu kombinieren, um ein Bild mit einem größeren Dynamikbereich zu erzeugen. Dies führt zu detaillierteren und realistischeren Aufnahmen, insbesondere in Szenen mit extremen Helligkeitsunterschieden.

  3. HLG (Hybrid Log-Gamma): Die DJI Osmo Pocket 3 unterstützt auch den HLG-Modus, der eine breitere Farbskala und einen höheren Dynamikbereich bietet. Dieser Modus ist ideal für die Wiedergabe auf HDR-kompatiblen Displays

Quelle: Copilot in MS-Edge

Es gibt drei Videoprofil-Modi: Normal,
D-log M und HDR(HLG).

Reizvoll ist für mich bei der Pocket 3 natürlich der 10Bit Aufnahmemodus für gleichmäßigere Farbabstufung bis zu 4K- Videoaufnahmen in HDR(HLG), Farbkorrekture sind hierbei kaum nötig. HLG ist ein deutlicher Fortschritt in der Videoaufnahmetechnik, den man früher nicht hatte, vorausgesetzt man verfügt über ein HDR-Sichtgeräte für den Schnitt- und Vorführbereich. HDR(HLG) - Videoaufnahmen auf keinen Fall mit Unterbelichtung aufnehmen, falls man im Dual-Grading gleichzeitig auch ein gutes Ergebnis für die Vorführung auf SDR-Sichtgeräten haben möchte.

Der native ISO-Wert legt im Falle der D-Log M- und HLG-Aufnahmen bei 50 laut DJI-Forum. Hier wird sogar von
einem dualen nativen ISO-System für weniger Rauschen bei einem schlechten Lichtverhältnis berichtet: Klick!

Hier ein ISO-Test: Klick!

Belichtungstest:
Osmo Pocket 3 Exposure Masterclass - YouTube


Bei dem Übergang von der "blauen Stunde" in die Dunkeltheit sollte man nicht mehr in in D-Log M oder HLG aufnehmen, man sollte hierbei zum Beispiel im Aufnahmeprofil "Normal" oder gar "LOW" arbeiten.

Im "Normal" Aufnahmeprofil der DJI Osmo Pocket 3 steckt die DCG HDR - Technologie


DCG HDR ist spezifisch für bestimmte Geräte wie die DJI Osmo Pocket 3 entwickelt worden.

Es handelt sich um eine Video-Aufnahmetechnik des CMOS-Sensors für einen höheren Kontrast-Dynamikumfang bei SDR-Wiedergabe, das hat nichts mit dem erweiterten Farbraum und dem Dynamikumfang einer HDR- Hybrid-Log-Gamma(HLG-Videoaufnahme) zu tun.
HDR bei Fotoaufnahmen wird  schon lange aus drei verscheden belichteten Bildern generiert aus denen man dann im Mix ein kontrastreiches HDR-Bild bekommt welches höhere Lichtunterschiede bewältigen kann.
Im Falle von DCG HDR dagegen erhöht eine spezielle Sensor-Technik(DCG HDR) den Kontrast- und Dynamikumfang für SDR-Videowiedergabe im Standardfarbraum.


DCG HDR konzentriert sich auf die Erfassung eines erweiterten Dynamikumfangs und eine verbesserte Farbdarstellung. HDR10+ bietet dagegen eine präzisere Anpassung der Helligkeit und des Kontrasts durch dynamische Metadaten.
Beide Technologien haben ihre eigenen Stärken und sind für unterschiedliche Anwendungsfälle geeignet.


Fazit: Das 10 bit "Normal" Aufnahmeprofil im Farbraum Rec.709 ist besser als D-Log M.

Beispiel: Klick!

Anmerkung dazu: Der Filmer hat die D-Log M Vergleichsaufnahmen nicht nachbehandelt was sinnlos ist für die Gegenüberstellung, da D-LOG M immer erst in einem Videoschnittprogramm nachbehandelt werden muss. Das "Normal" Videoaufnahmeprofil liefert allerdngs sehr gute gebrauchsfähige DCG HDR Videoaufnahmen für SDR-Wiedegabe aus der Kamera.

D-Log M Videoaufnahme in HDR(HLG) Video per Davinci Resolve transformieren:

Es ist ein D-Log M Videoaufnahmemodus im Farbraum REC709 vorhanden. D-Log M erlaubt den Zugriff auf den gesamten Dynamikumfang des Sensors und die Farben werden gleichmäßig verteilt, sodass helle und dunkle Teile des Videos genauer und klarer sind. Es handelt sich nicht um eine LUT (Lookup-Tabelle), sondern um ein kontrastarmes Video mit einem flachen Farbprofil, das mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung bietet.

Ferner ist ein D-Log-M Videoaufnahmemodus im Farbraum REC709 vorhanden. D-Log M erlaubt den Zugriff auf den gesamten Dynamikumfang des Sensors und die Farben werden gleichmäßig verteilt, sodass helle und dunkle Teile des Videos genauer und klarer sind. Es handelt sich nicht um eine LUT (Lookup-Tabelle), sondern um ein kontrastarmes Video mit einem flachen Farbprofil, das mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung bietet.

Projekteinstellung in DaVinci Resolve D-Log M zu HLG

Transformation für den Export

Projekteinstellung für Farbraum-Transformatiom zu HDR PQ

D-Log M vs.  Normal:

Aufnahmeeisntellung D-Log M: 10bit, BT.709, sieht flach aus. Die Aufnahme muss im NLE nachbehandelt werden.

M-Log D - Normal

Aufnahmeeinstellung Normal: 10bit, BT.709, sieht alles recht ausgewogen aus in den Lichtern und Schatten. Eine Nachbehandlung im NLE ist nicht nötig.

Bei Nebel, Hochnebel, und bedecktem Himmel filme ich meist im Aufnahmemodus Normal - BT.709 10 bit, ansonsten in HLG. Man kann im Timeline-Mix diese Aufnahmen gut kombinieren per Farbraum-Transform.

Wofür wird der Aufnahmemodus D-log M der Kamera benötigt?

Es gibt Filmer die im Log-Profil aufnehmen, im Falle der Pocket 3 wird vom Hersteller D-Log M angeboten um mehr Dynamik bei der Aufnahme zu erfassen, deshalb wird es oft als "Raw-Aufzeichnung des kleinen Mannes" bezeichnet.
Wenn man Videoaufnahmen an verschiedenen Tagen mit verschiedenen Lichtbedingungen aufnimmt die zu einem Urlaubsfilm verarbeitet werden sollen, dann ist es nützlich in D-Log M zu filmen um die Szenen miteinander auf einem Farb- und Belichtungs-Level abzugleichen, z.B. mit einem RED-Workflow, wie hier schon beschrieben: Klick!

RED-Workflow

DaVinci Resolve 19 Videoschnitprogramm

Farbraumtransorm

Farbraumtransform in DaVinci Resolve

D-Log M
ist etwas für Filmer die viel Zeit haben um aus einem Flat-Bild mehr "herauszuholen". Das gilt für die Aufnahme und Nachbehandlung.
Log-Formate sind zeitweise sehr begehrenswert geworden.
Diese "Hype" ist aber mittlerweile abgekühlt, weil man draufgekommen ist, dass man die korrekte Belichtung nicht unbedingt leicht realisieren kann, siehe movie college: Klick!


Bei der Log-Aufnahme kommt es darauf an korrekt zu belichten. Belichtungskontrolle erfolgt mit einer Graukarte, Waweform-Anzeige mit Belichtung nach rechts auch Rauschen wegen hoher ISO und Belichtungsdifferenzierung im Schattenbereich sowie ND-Filtereinsatz und Belichtungszeit sind dabei die großen Themen, auch die herstellerspezifischen Log-Formate spielen eine große Rolle.

Alternativ setze ich für den folgende Farbraum-Transform auch das LUT aus der DJI-Homepage ein:

DJI OSMO Pocket 3 D-Log M to Rec.709 V1.cube

Hieraus kann man ebenfalls ohne weiteres einen Farbraumtransfer zu
Bt.2020/2100 PQ als Export realisieren.

P3-LUT

Das LUT sollte immer das letzte Glied in der Node-Kette sein


Hier ein gutes Beispiel für das Color-Grading von D-Log M mit DaVinci Resolve speziell für diese Kamera: Klick!

Die Originalaufnahme erfolgte mit einer Detailschärfe vo 0(Null), nachgeschärft wird erst später im NLE:

D-Log-M zu Rec 9ß0

Ergebnis des Transforms mit dem LUT D-Log M zu Rec.709
Beleuchtung: Tageslicht, wolkenverhangenes Himmel


Fällt das Ergebnis nicht zufriedenstellend aus, z.B. wegen Unterbelichtung bei der Aufnahme - man sieht das sehr genau in der Scope-Kontrolle - dann muss man das Originalmaterial vor dem Transform zu Rec.709 im Color-Arbeitsraum farbkorrigieren, das gilt natürlich auch für eine Überbelichtung.

Im Beispiel oben ist vor dem Transform nichts weiter nachbehandelt worden, weder bei der Farbkorrektur noch bei der Bildschärfe. Was man hier in den beiden Frame sieht ist lediglich das Transformergebnis.

DJI dokumentiert das D-Log M Aufnahmeprofil für Anwender nicht gut bzw. garnicht.
Sony ist das viel offener: Klick!

Aufnahme in HDR(HLG) 4K, Wiedergabe in SDR FHD 2K:

Das beste SDR FHD-Video mit größtmöglicher Dynamik bekommt man aus ein HLG 4K Aufnahme nach einer LUT-Conversion:

Ich setze dafür folgende LUT aus dem Internet ein:
DJI Osmo Pocket 3 HLG.2100 to Rec.709 Conversion LUT.cube

Steuerknüppeltempo für Zoom- und Gimbalbewegung einstellen:
Bei mir soll das eher cinematisch und nicht hektisch aussehen, habe die motorische Zoom- und Gimbalbewegung deshalb auf den Wert 2(einstellbar von 1-7) eingestellt.

Videos und Bilder auf den PC übertragen:
Man schaltet die Kamera ein. Jetzt wird die Kamera mit dem PC per USB-Kabel verbunden. Auf dem Display der Kamera  erscheint die Meldung "Verbnden". Nun kann man mit dem Windows Explorer den Inhalt der Speicherkarte auf den PC kopieren. Eine Entnahme der Speicherkarte aus der Kamara ist deshalb nicht nötig.

+++

Die etwas besseren Schwachlichteigenschaften der Pocket 3 wegen des 1" Aufnahmesensors sind willkommen bei Aufnahmen in Kirchen z.B., in der Dämmerung oder in Innenräumen bei Kunstlicht. Der 1″ Stacked Aufnahmesensor macht keine schlechte Figur. Nützlich ist die Aufnahmeeinstellung "LOW" in diesem Zusammenhang

Schwachbild Frame um 03:10 Uhr am 16.07.24

Schwachlicht-Frame aus 4K-Aufnahme um 03:10 Uhr am 16.07.24 aufgenommen

Selbst bei ISO 1600 bekommt man noch sehr gute Ergebnisse. Der Aufnahmemodus "Wenig Licht" wurde per Firmwareupdate hinzugefügt, um die Bildqualität zu verbessern und das Rauschen in Umgebungen mit schlechten Lichtverhältnissen zu reduzieren.

Bestes Bildprofil für Videoaufnahmen:

Das beste Bildprofil für mich liefert
"HLG(BT.2020)" in 10bit mit einem großen Dynamikumfang. dafür ist auch mein Videoschnittsystem konzipiert. Man erreicht dabei die Bildqualität von HDR. Ein einfacher Workflow ermöglicht die Aufnahme, Bearbeitung und Anzeige von HDR-Inhalten in HLG, ohne dass eine zusätzliche Farbkorrektur erforderlich ist.
Bei einer Transformierung von Rec 2020 zu Rec 709 verliert man fast die Hälfte der Farb-Bandbreite!


"Beim sofortigen HDR-Workflow dreht sich alles um Geschwindigkeit. Nehmen Sie Inhalte mit Hybrid Log-Gamma (HLG) auf, bearbeiten Sie sie und zeigen Sie sie an, um Inhalte schnell zu liefern, ohne Kompromisse bei Ausdrucksstärke und Qualität einzugehen." rät z.B. Sony


Der 
32" KENDO Kontroll-TV speziell für den HDR-Videoschnitt - in identischer Größe wie der LG-PC-Monitor - steht neben dem PC-Monitor auf dem Videoschnitttplatz der bei Tageslicht etwas abgedunkelt ist. Für die Kontrolle der HDR-Vorschau ist dieser TV an die Blackmagic I/O Videokarte Intensity Pro 4K per HDMI per HDMI2 angeschlossen während des Videoschnitts.


HDR10 steht für HDR in 10 Bit Farbtiefe.
Erklärung zu HDR10 + HLG: Klick!

Mir persönlich ist schlußendlich ein guter Kontrast(höhere Dynamik) des HDR-Videobildes wichtiger als eine großflächig hohe Spitzenhelligkeit(die mich altersbedingt blendet) auf meinem 55" LG OLED UHD-TV. Statt "Papierweiß" bei SDR bekommt man jetzt "Schneeweiß" im Falle HDR(HLG).

Allerdings werden die Metadaten von HDR-Videos nicht über den HDMI-Output zum HDR-TV übertragen. Das muss manuell am Schnittplatz HDR-TV eingestellt und z.B. damit kontrolliert werden: Klick!

Was man hieraus bei der Wiedergabe des fertigen HDR-Videos von einer SSD-Festplatte über die USB3- Verbindung als Bild bekommt ist folgendes:

HDMI2_Kino(HDR)

Diese Anzeige liefert der KENDO HDR-TVs  für eingespielte
HDR-Videos, wenn man die Bild-Eigenschaften über USB3 auf dem TV abspielt.
Eine höhere Dynamik erzielt man im Modus Dynamik(HDR).

Fazit: Der KENDO-Medienbrowser erkennt automatisch HDR Videos mittels der Metadaten die per USB3-Festplatte oder USB3-Stick eingespielt werden.

Der erste Schritt in der Farbkorrektur ist der Schwarzabgleich. Sind die Schwarztöne in Ordnung, dann erfolgt der Weißabgleich. Die Videoschnittprogramme verfügen über Scopes(Messwerkzeuge) um die Farbkorrekturgrenzen auch per Messung zu kontrollieren. Worauf ich achte: mein LG-HDRTV mit OLED-Display liefert bei dem Schwarzabgleich echtes schwarz und kein dunkelgrau. Beachtet man diese Grundregeln, dann darf man sich auch über die klaren Farben als Ergebnis freuen. Darüber hinaus muss man bei HLG höchstens noch einen Helligkeitsabgleich der nebeneinander auf der Timeline liegenden Videoclips incl. Einkürzung nötig. Bei Sonnenscheinaufnahmen strahlt der Himmel jetzt wirklich weiß-blau und nicht grau-blau. Ein wolkenverrhangener Himmel wird natürlich nicht blau. Hier muss man ggf. die Sättigung anheben, damit die Farben etwas besser strahlen und nicht stumpf aussehen. Ggf. muss man auch in die Belichtung eingreifen in der Nachbearbeitung im NLE.

Colorgrade HLG from DJI Osmo Pocket 3 in DaVinci Resolve without LUTs: Klick!


Pro-Modus

HLG-Einstelloption im Pro-Modus, die Einstellung einzelner
Parameter für das HLG-Profil ist in der DJI Osmo Pocket 3 nicht möglich.
 Der Menüpunkt "Farbwiederherstellung" hat keinen Auswirkungen
auf das Aussehen der Aufnahme. Diesen Menüpunkt gibt nicht
auf dem Display der Kamera.

Der FPV-⊥ Gimbal-Modus ist mit dem Firmware-Update vom vom Mai 2024 hinzugefügt worden, dieser kann per MIMO-App nicht eingeschaltet werden.
 
Belichtung bei Videoaufnahmen:


Im Pro-Videomodus kann man bei Anpassung individuell die Videobildschärfe z.B. auf + 2 stellen. Im Pro-Modus kann man auch Parameter wie  "EV", "Verschluss" oder "ISO" einstellen. ebenso verfügbar ist die Einstellung "Sichtfeld", "Belichtung" und "Weißabgleich vorhanden. Die Einstellungen kann man auf dem 2" Display oder per Mimo- Fernbedienung-APP durchführen.

Ich filme meist im AUTO-Belichtungsmodus. Da bei viel Licht hierbei die Automatik oft mit sehr kurzen Shutter-Zeiten arbeitet, kann es bei der Wiedergabe zu Rucklern bei Bewegungsaufnahmen quer zu der Kamera kommen. Dem kann man begegnen in dem man sehr langsam schwenkt und bei quer zum Motiv schnell bewegenden Objekten die Kamera mit der Bewegung mitzieht. Sehr wichtig ist mir dabei, dass es im AUTO-Belichtungsmodus
nicht zu Überbelichtungen kommt, was bei praller Mittagssone durchaus passieren könnte und die kurzen Shutterzeiten zu unbefriedgenden Ergebnissen führen, über eine Zebra-Überwachungsfunktion mit Displayanzeige verfügt diese Kamera nicht. Überbelichtete Stellen kann man nur auf dem MIMO-APP-Display sehen.

Mit dem folgenden VND-Filter kann man bis zu fünf Blendenstufen Licht wegnehmen. Dadurch werden bereits die Belichtungszeiten ausreichend verlängert für weichere Frameübergänge und man ist auf der sicheren Seite die Überbelichtungen zu vermeiden.In der sonnenreichsten Zeit filme ich in der Filterstellung 5.

Wenn man im Pro-Modus auf "Belichtung" und das "M" tippt, dann hat man praktisch einen Belichtungsmesser zu Verfügung, es wird angezeigt wie z.B. bei 1/50 sec Verschlusszeit die Werte für ISO und EV stehen, beide Werte kann man selbst einstellen für die gewünschte Belichtung bei fixer Blendenlöffnung. Zusammen mit der Vorwahl der VND - Lichtschlucker-Stärke kann man die Werte so zusammenstellen, dass man nach "Bestätigen" das beste Displaybild bekommt. Jetzt kann man beruhigt im manuellen Aufnahmemodus filmen.
Bei der Suche nach der korrekten Belichtung kann man immer wieder mal von "M" auf "Auto" umschalten für einen Belichtungsvergleich auf dem Display. Erst wenn man am "Bestätigen" klickt wird die manuelle Belichtung "eingefroren",
Das braucht alles seine Zeit, es kann dann sein, dass das nicht statisch vorhandene Motiv weg sind.

Belichtungseinstellung

Belichtungsmesser/Belichtungseinstellung manuell
im Pro-Modus, EV steht hier im Minus, weil man die
Blendenöffnung nicht kleiner machen kann.

Testaufnahmen vom 21.07.24 mit  VND auf 5:

11 Uhr bedeckter Himmel: F/2 -  1/50 sec - ISO  50
15 Uhr sonniger Himmel: F/2 - 1/125 sec - ISO 120

So dramatisch kurz ist die Shutterzeit dann auch wieder nicht, man kann eigentlich immer mit dem magnetisch aufgesetzten VND 1-5 filmen.

NEEWER bietet dafür einen Lösung an: Klick!


Neewer 1-5

VND 1-5

Filmen nach der Shutterregel
für cinematische Wiedergabe:

Die Gimbal-Kamera verfügt über keinen internen ND-Filter gegen überschüssiges Licht um mit manuell eingestellten Verschlusszeit und ISO mit der Fix-Blende F/2,0 der Kamera den Lichteinfall zu regulieren. Lediglich mit "EV" und "ISO" kann man kameraseitig Einfluss auf die Belichtung nehmen.

Bekanntlich bekommt man nach der Shutter-Filmerregel bei 25p Bildwiederholrate und einer Shutterzeit von 1/50 sec ruckelfreie cinematische Abspielergebnisse auf dem TV. Im manuellen Aufnahmemodus kann man die Kameaverschlusszeit auf 1/50 sec einstellen. Die Bewegungsvideos sind garantiert ohne Ruckler durch den Nachziehschweif bei den Frameübergängen.

Um sich die Arbeit mit dem ND-Filter nicht unnötig zu erschweren bietet es sich an mit einem noch stärkeren variablen ND-Filter zu  filmen. Mit dem folgenden VND-Filtern kann man sechs bis neun Blendenstufen überschüssiges Licht wegnehmen.

Hier ist der VND 6-9 Lichtschlucker stärker, vermutlich kann man damit auch einen Vulkanausbruch oder einen Hochofen-Abstich mit seiner ganzen Lichfülle filmen. Schon bei dem Filmen von Schweißarbeiten könnte der VND 6-9 zum Einsatz kommen.

NEEWER bietet dafür einen Lösung an: Klick!

Neewer 6-9

VND 6-9

Testaufnahmen vom 24.07.24 mit  VND auf 9:

16 Uhr sonniger Himmel: F/2 - 1/15 sec - ISO 80

VND-9

Das Objektiv verträgt sich sehr gut mit dem VND auf 9, kein Schwarzkreuz im Videobild und keine Farbverschiebung.

Klar ist jetzt, dass ich VND 1-5 ab sofort immer auf dem Objektiv drauf habe im Auto-Belichtungsmodus.


Die Belichtungskorrektur habe ich für HLG-Aufnahmen auf +EV 0,0(voreingestellt war -EV 0,7) eingestellt damit man in den Schatten mehr Details sieht. Gefilmt wird im ISO-Bereich von 50-1600.


Toneinstellung mit den vorhandenen Kamera-Mikrofonen:


Im Pro-Modus habe ich mit Tipp auf das Mikrofon-Symbol den "Stereo-Kanal" und das "Direktionale Audio" auf "Vorne" aktiviert. Die "Windgeräuschreduktion" haben ich ausgeschaltet, das kläre ich in der Nachbearbeitung im Videoschnittprogramm ab. Ein externes Mikrofon - etwa das "Mic 2" - nutze ich nicht. Bei ativierten
Hochpassfilter kann es zu "gurgelnden" Audio-Störungen kommen wird in einigen Foren berichtet.


Um die Tonaufnahme überwachen zu können benötigt man einen Kopfhörer mit USB-C Anschluss.

Anpassung individuell im Pro-Modus bei Videoaufnahmen:
Links kann man die Schärfe einstellen, rechts die Rauschuntedrückung.


Objektverfolgung:

Per ActiveTrack 6.0 sind mehrere Folgemodi möglich, wie z.B. eine automatische Gesichtserkennung und dynamische Objektverfolgung.


Digitales Zoomen, optische Brennweite:

Die optische Brennweite des Obkjektives bei der Pocket 3 liegt bei 20 mm bezogen auf die KB-Brennweite. Es gibt Weitwinkel-Vorsatzobjektive für kleinere Brennweiten als Zubehör, ich benötige das nicht.

Will man
Zoomen, dann muss man zuerst mit der "Taste Zoom" ganz rechts am Bildschirm den "5D-Joystick" auf Zoom-Betrieb umstellen und dann mit der Auslenkung nach oben/unten zoomen. Je nach Aufnahme-Auflösung ist ein brauchbarer digitaler Zoom vorhanden, 2x bei 4K, 3x bei 2,7K.


Bei 2x - 4K Videoaufnahme wird die Zahl der nötigen Sensorpixel beschnitten und die Pixel auf die doppelte Größe gestreckt. Die Zoom Aufnahmen sind also verlustbehaftet, jedoch durch die Nachbearbeitung in der Gimbal-Kamera  noch gut einsetzbar z.B. für den empfohlenen Zoom-Out. Auf meinem 55" LG-OLED-HDR-TV sieht das noch sehr gut aus, siehe auch hier: Klick!.

Die Klarheit der Tele-Aufnahme
kann man mit DaVinci Resolve per
Einsatz von "Midtone Details" mit einem Regler und dem "Blur-Sharpen" mit den zwei vertikalen Reglern anheben. Eine Alternative ist z.B. "SuperScale" in DaVinci Resolve im Skalierungsmodus "2x Enhanced" mit 2-facher Pixelvermehrung und KI-Technologie.



Zoom-Test mit 4K, 2,7K und 2K - Videoauflösung in einer FHD-Timeline,
das Video gibt es auf YT auch in 1080p HDR(HLG)


Der Med-Tele-Modus ist hier an dieser Stelle noch nicht berücksichtigt worde, da erst im Februar 2025 eingeführt.


Cinematische Kameraschwenk, wie aber: Klick!

Hieraus:
Eine technische Begrenzung der Schwenkgeschwindigkeit wird ferner durch den sogenannten Shutter-Effekt vorgegeben. Wenn der Schwenk so schnell ist, dass innerhalb eines einzelnen Filmbildes nicht nur eine sondern mehrere Schwenkphasen belichtet werden, tauchen Bildfehler auf, die Insbesondere senkrechten senkrechte Motiv-Linien im Motiv erzeugen, wenn man Horizontal über sie hinweg schwenkt, Dopplungen und zitternde Abbilder gib es, wenn die Schwenkgeschwindigkeit höher ist als die Bewegungsauflösung des Aufnahmeformates.

Siehe auch 180° Shutter-Regel: Klick!


Fotografie in JPEG und RAW:

Für die Fotografie ist die Pocket 3 trotz niedriger Sensor-Auflösung von ca. 9,4 Megapixel ebenfalls noch sehr gut geeignet. 16:9, 3840 × 2160 und 1:1, 3072 × 3072, Fotoformat JPEG/JPEG+DNG.

Erste Seerose im Garten

Die JPEG-Aufnahme im Fotomodus erfolge mit dem 2-fach Zoom mit einer Auflösung von 3840 x 2160.
Bild unbearbeitet, lediglich für die HP verkleinert

Grüner Daumen

JPEG-Aufnahme ohne Zoom, gedeckter Himmel, unbearbeitet, lediglich für die HP verkleinert.

auge

Videostabilisierung:

Die DJI Pocket 3 Kamera verfügt über eine Videostabilisierung sich bewegender Motive mit vom Stativ entfesselter Kamera die auf einem 3-Axen Gimbal (nicht für die Z-Achse) sitzt, nicht jedoch über eine Digitale Stabilisierung oder gar Gyro-Stabilisierung mit geeigneter Stabilisirungssoftware (Catalyst Browser oder Gyroflow) wie etwas meine Sony ZV-1 mit einer Digitalstabilisierung unter Ausnutzung der Sensorfläche.

Bei Motiven mit Vorder- und Hintergrund und einem Abstand von ca. 1 Meter aus dem Stand heraus kommt es vor, dass der Vordergrund wackelt, der etwas weiter entfernte Hindertgrund dagegen nicht. Die Ausgleichmotore starten in dieser Situation nicht, erst der Einleitung einer Schwenkbewegung.

Erstaunlich ist bei der Motivbetrachtung auf dem Pocket-Display ist, dass man das Wackeln des Vordergrundes bei der Aufnahme nicht erkennt. Man sieht es erst auf dem PC-Monitor wenn das Video z.B. mit einem VLC-Player oder im NLE abgespielt wird. Komisch ist auch, dass alle mir bekannten und vorhanenen Stabilisierungsprogramme das Problem nicht bewältigen können.

Dies stellt einen manchmal vor eine Herausforderung in bestimmten Aufnahmesituationen worüber DJI und die meisten Influencer nicht gerne berichteten:


Laut den den Technischen Daten auf Seite 39 der DJI-Bedienungsanleitung beträgt der minimale Objektabstand 20 cm.

Filmen mit Vorder- und Hintergrund aus dem Stand heraus:

Schon in Zeiten der Fotografie habe ich gelernt bei Übersichtsaufnahmen immer im Vordergrund ein Objekt im Motiv zu positionieren damit man einen guten Eindruck von der Raumtiefe schafft. Bei der Gimbal-Aufnahme wird zwar der Hintergrund sehr ruhig, der Vordergrund wirkt jedoch unruhig wenn man z.B. die Gimbal-Kamera nur mit einer Hand führt. Um das zu vermeiden muss man im Stand sich sicher aufstellen, die Kamera mit zwei Händen fest am Körper abgestützten Ellenbogen führen. Ferner fasse und führe ich die Gimbal-Kamera mit beiden Händen knapp unter dem ausgeklappten Bildschirm damit die Kamera-Ausschläge möglichst klein bleiben, nicht also irgendwo unter der Griffverlängerung was die Kameraausschläge vergrößern würde. Das sind sehr wichtige Voraussetzungen für eine beruhigte Aufnahmen, Zusätzlich kann man eine solche Szene noch mit zweifacher Zeitlupe wiedergeben, damit die Restunruhe in der Aufnahme geglättet wird. Es kann auch noch helfen etwa 10% in die Aufnahmen im NLE zoomen und im NLE zu stabilisieren. Auf diese Weise bekommt man eine akzeptables Ergebnis auch ohne Einsatz eines Statives.

Aufnahme mit Vordergrund

Links im Bildvordergrund der Löwe ist etwa 1 Meter von der Kamera entfernt,
im rechten Teil des Bildes der Hintergrund bis etwa unendlich scharf, Es ist nicht einfach die
Schärfeebene zu finden für einen scharfen Vordergrund und einen Hintergrund
der noch bis zu einem gewissen Grad scharf wird, die Blende ist ja fixiert bei
F/2.0,
man kann die Blende nicht kleiner machen wie etwa bei der Sony ZV-1.



Stabilisierungstest für im Vordergrund wacklige Objekte auf welche die Gimbalmotore offensichtlich
wegen physikalischer Gründe - Reibung - nicht ansprechen, erst bei etwas mehr Aufnahmebewegung
funktioniert das besser, z.b. bei einem Schwenk.


Vordergrundstabilisierung

In diesem Fall liefert zwar DaVinci Resolve Studio das beste Ergebnis, ein noch besseres Ergebnis bekommt man jedoch im "Fusion-Arbeitsraum", in dem dort der Planar-Tracker mit Steady dafür einsetzt werden, z.B. auf den Löwenkopf. Wie man damit umgeht wird in einem YT-Tutorial von Marco Schreiber ab 10:44:15 genau erklärt.

Siehe auch Da Vinci Resolve Studio bezüglich Viddeostabilisierung: Klick!

Die ultimative Problemlösung ist jedoch in dieser Situation eine cinematische B-Roll-Bewegungaufnahme mit Raumtiefenwirkung statt langweilige statische Stehaufnahme zu machen. Man macht in diesem Fall einfach aus dem Stand heraus einen langsamen Schwenk z.B von links nach rechts, in diesem Fall arbeiten die Ausgleichmotore und man bekommt eine schöne gleitende Aufnahme.

B-Roll



B-Roll-Aufnahmen im ersten Versuch,
Aufnahmemodus "Normal" wegen dem trüben Himmel.


Tiefgreifende Erklärungen zum B-Roll: 
Klick!
Cinematik Look mit dem Pocket 3: Klick!

Tipp für Kamera-Schwebeaufnahmen - Langsam gehend Filmen mit der DJI Osmo Pocket 3:

Bevor man Aufnahmen im Gehen mit dem Gimbal aufnimmt muss man sich den Gehweg für eine bestimmte Szenerie überlegen, nicht planlos durch Gegend laufen.

Um die Auf- und Ab-Bewegung klein zu halten, sollte man die Kamera schräg nach unten halten damit die Motore auch diese Bewegungen besser erkennen und stabilisieren zu können. Nur kleine Schritte - 30cm - machen um kleine vertikale Aufnahmestöße zu produzieren und die Kamera zweihändig führen damit auch die Links/Rechts-Ausschläge gering ausfallen.

Ferner sollte man "ActiveTrack" auf das Objekt auf welches man zuläuft vor der Aufnahme einschalten -  Anzeige im grünen Rahmen - um das Motiv im Focus zu halten. Dieses "Ziel ActiveTrack" macht man natürlich nur dann, wenn man auf ein Ziel ausgerichtet filmt!

Ferner sollte man die Gimbal-Neigungsachse beim Gehen sperren, der Gimbal folgt nur noch dem Schwenk und bleibt immer waagrecht, die Kamera schaut immer geradeaus. Vorteilhaft ist es auch in 50p zu filmen und das Ergebnis dann in der Timeline in eine Zeitlupe zu wandeln.

Gehend filmen

Vertikale Erschütterungen im Gehen können besser ausgeglichen werden,
wenn die Kamera geneigt gehalten - nicht aber ganz flach - wird, nur dann
können die Gimbal-Motore in dieser Aufnahmeposition am besten reagieren und stabilisieren
Zusätzlich sollte man die Kamera mit zwei Händen halten, dann ist auch die
Schaukelbewegung links/rechts im Gehen geringer und nur kleine kurze Schritte machen.

Hier ein Musterbeispiel von Mario Aurich wie man es richtig macht: Klick!

Tipp
: mit einer leichten Zeitlupe kann man Wackler "glätten" die dann als nicht so störend empfunden werden.

Nahaufnahmen/Makroaufnahmen:

Im Zubehör bekommt man spezielle Makro-Objektivvorsätze. Die Gimbalaufnahme liefert verzitterte Aufnahmen.
Für diese Aufgabe muss mann ein Dreibeinstativ einsetzen um gute Aufnahmen zu bekommen, Es gibt dafür Stative in verschiedenen Größen. Manchmal reicht ja schon ein Tischstativ mit dem man das Kamera-Objektiv incl. Zusatzakku auf eine Höhe von 22,5 cm bringt.
Das kompakte "Peter Hadley Stativ mit 3-Wege-Kopf" habe ich schon längere Zeit, es wird nur noch selten zusätzlich eingesetzt in der Makrowelt des heimischen Gartens.

Benutzerdefinierte Einstellung speichern:

Von oben nach unten auf dem Display wischen. Mit der ersten Funktion links oben gelangt man in die Nutzer Profile. Berührt man diese Funktion, erscheint auf C1 meine selbst definierte Funktion: Video 4K/16:9/25/HLG/ABW.
damit ist auch ein 2fach Zoom möglich. Auf C2 liegt bei mir die Funktion Video 2,7K/16:9/25/HLG/ABW damit ist auch ein 3fach Zoom möglich. Nach Einschalten der Kamera, erscheint links unten auf dem Display das Videokamera-Symmbol mit C1 oder C2 auf einem gelb markierten Feld, .

Man kann max. fünf verschiedene persönliche Einstellungen speichern.

Auge

Gimbal-Modi:

Folgen: Kamera bleibt immer in der Waagrechten, die Kamera folgt jedem Schwenk, kein schiefer Horizont.

Neigen gesperrt: Kamera folgt jetzt nur noch der Schwenkbewegung. Die vertikale Neigung kann allerdings mit dem Joystick manuell verstellt werden.

FPV(First Person View)- Modus: Die Kamera folgt jeder Handbewegung für dynamische Aufnahmesituationen, wie z.B. bei einer Kurven-Fahrradfahrt mit Körperneigung seitwärts und nach vorn bzw. hinten wenn die Kamera am Körper wegen Stoßminderung befestigt ist.

FPV-⊥ Gimbal-Modus ist mit dem Firmware-Update vom vom Mai 2024 hinzugefügt worden.

Auf dem Display steht folgendes, wenn man diesen Modus einschaltet:
" Die Kamera  behält immer die gleiche Richtung wie der Touchsreen und eignet sich für die schnelle Aufnahme von Motiven die sich direkt vor  dem Touchscren befinden."

+++

Betätigt man das Symbol auf dem Display für den intelligenten Gimbal-Modus, dann kann man drei zusätzliche Funktionen wählen:

- Automatische Gesichtserkennung
- Dynamik Framing-Modus
- SpinShot-Modus 90 bzw. 180°

Mit dem Gimbal kann man die Kamera schwenken, neigen und um die Längsachse herumrollen.

Gut gelöst:

Die Gimbal-Zentrierung kann man mittels Doppelklick auf den 5D-Joystick auslösen.
Den Schwenk um 180° löst man mit einem schnellern Dreifachklick nach dem Kamera-Aufnahmestart auf den
5D-Joystick aus.

Auge

Flug-Schwebeaufnahmen mit dem LEKI SIERRA PHOTO auf Spaziergängen machen:

LEKI SIERA PHOTO




Das LEKI SIERRA PHOTO kann man als Spazierstock für Senioren nutzen oder den Knauf dort abnehmen und die Gimbalkamera DJI Pocket 3 auf des Stativgewinde schrauben. Jetzt kann man das LEKI auf 1,45 m ausziehen und mit ausgetrecken Armen "Flug-Schwebeaufnahmen" aus einer ganz neuen Perspektive machen.

Natürlich kann man das LEKI auch als Einbeinstativ einsetzen.





Transport der DJI Osmo Pocket 3 von Ort zu Ort.

Für den Transport nutze ich eine "ULANZI PK-04 Tasche für DJI Osmo Pocket 3 Aufbewahrungstasche", dort bringe ich die Kamera mit sämtlichen Zubehör welches ich besitze unter mit Ladegerät und Kabel.

Pocket 3 Tasche

Pocker 3 Tasche am Schultergurt

in meinem Fall an der unverwüstlichen Nizo 6080 BRAUN
Schultertascher
aus Weichleder (dort führe ich das Smartphone
und die Sony ZV-1 mit dem Sony Bluetooth Griff GP-VPT2BT mit).


So bleibt immer alles schön zusammen, man muss nicht lange suchen wo die Einzelteile herumliegen. In der Ulanzi-Transporttasche befindet sich auch ein Reinigungspinsel nebst Microfasertuch.

Trenner

Bei der Foto-Nachbearbeitung ist  Luminar 4 ein sehr guter Helfer:

Das Programm ist leichter bedienbar als Affinity Photo.


Luminar 4

Viele Werkzeuge für die Nachbehandlung  von Fotos.
Darober hinaus kann man auch den Himmel austauschen
und vieles mehr...

Man kann mit Luminar 4 auch RAW/DNG-Bilder bearbeiten.

HLG-Videonachbearbeitung mit DaVinci Resolve Studio:

Mit diesem NLE arbeite ich schon seit der Version DaVinci Resolve 15 Studio!

Grading Umgebung

Grading-Umgebung

DaVonci Resolve

DaVinci Resolve Studio im Color-Arbeitsraum



Dies und das getestet mit UHD-Kameramaterial - HLG - in einer FHD-Timeline,
das Video gibt es auf YT auch in 1080p HDR(HLG)

Ich bearbeite UHD-Aufnahmen in einer FHD-Timeline, damit ereicht man eine etwas bessere Bildqualität, Rauschen wird dadurch z.B. etwas weniger sichtbar. Wenn man in der FHD-Timeline etwas vergrößern möchte, dann kann man das ohne Qualitätsverluste realisieren bis auf 1:1 Pixelgröße. Außerdem kann man mit einem Ausschnitt aus der UHD-Aufnahme eine weitere neue Szene herstellen, schräg liegende Motive kann man verlustlos ausrichten und auch Kamerafahrten mittels NLE durchführen. Auch bei Nachstabilsierungen im NLE hat das einen Vorteil.

Diese Arbeitsweise kenne ich schon seit Kauf der Panasonic FZ-300 im Jahre 2015:
Panasonic-Video: 4K - die Revolution im Video-Editing - Klick!

Verkantet

Solche Szenen aus YourTube gehören der Vergangenheit an
wenn man den Panasic-Worklow beherzigt

Geklärt ist also, dass ich meine Videos in einer Full-HD Timeline(1920 x 1080) finalisiere, da der Betrachtungsabstand zum 55" LG OLED HDR-TV ca. 3,5m beträgt. Bei UHD-Auglösung(3840 x 2160) müßte der Betrachtungsabstand unter 2,1m bleiben um mehr Details zu erkennen laut dem Hersteller LG und genau das in unserem Wohnzimmer nicht praktikabel.

Wer seine Videos lieber in 4K finalisiert, und mit einem solchen Workflow arbeiten will, der benötigt mindestens eine 6K-Aufnahmekamera.


HLG-Videonachbearbeitung ist auch ab EDIUS 9 Pro von Grass Valley möglich:

Man muss lediglich ein HDR(HLG)-Quellvideo in HEVC finalisieren in Main 10, 10bit und BT.2020.
Die Projekteinstellung muss man auf 10bit und die Vorgabe für das vorhandene HDR-Quellmaterial einstellen.
In der Primären Farbkorrektur stellt man Ziel/LUT und die restlichen Parameter ein.

Der Farbkorrektur Arbeitsraum ist in diesem Programm sehr übersichtlich von Grass Valley gestaltet worden.

fRBRAUM

Nachfolgend der einfach und übersichtlich gestaltete
Color-Arbeitsraum der Primären Farbkorrektur.

Primäre Farbkorrektur

Eine Fülle von Werkzeugen in der

primären Farbkorrektur die an erster Stelle das
Farbmaterial in Ordnung bringt, Das Werkzeug "Kurve YRGB"
ist ideal für die feinfühlige Nachbearbeitung von meinen
HDR(HLG) Aufnahmen

Mein 55" HDR-UHD-TV von LG mit OLED-Display skaliert hardwaremäßig das FHD-Video wieder auf auf eine Super Qualität in UHD-Wiedergabegröße von meiner SAMSUNG Portable T7-SSD über den USB-3 Kabelanschluss. Dieser TV erkennt mittels der Metadaten im Video automatisch ob es sich um ein HDR-Video handelt oder nicht. Das gilt natürlich auch für meinen HDR-Vorschau-ZV auf meinem Videoschnittplatz.

HDR aktiv

Interessante Videos aus dem Internet:



Brandon Li kann alles...



DJI Pocket 3 | 4K HLG - HDR | Test Video: Klick!



How to Color Grade DJI Osmo Pocket 3 D-Log M | CapCut



DJI OSMO Pocket 3 D-LOG M vs. Automatikmodus?


Zum Abschluss noch:


DJI Osmo Pocket 3 - Die 10 besten Funktionen erklärt: Klick!

Tipp - Pocket 3 Video-Tutorial: Klick!
100 Tipps & Tricks für Pocket 3: Klick!
Test von E. Burhardt: Klick!
Test von N. Waldmann: Klick!  Update-Beiträge von N. Waldmann: Klick!

DJI- LightCut App: Klick!  Android-App laden: Klick!

DJI-FAQ: Klick!

DJI-Vergleich: Klick!

Tutorial Videos von DJI: Klick!


Firmware-Modus Änderungen bis Mai 2024: Klick!

DJI Pocket 3 immer noch einen Kauf wert?

Wer bei Regen oder Unterwasser filmen will, der sollte sich dieses Zubehörteil kaufen: Klick!

Fazit:


Eine tolle Gimbal-Kamera mit überzeugennden Funktionen für Bewegungsaufnahmen. Nachstabilisierung der Bewegungs-Gimbalaufnahmen im NLE ist kaum noch nötig.
Der Entwicklungsfortschritt gegenüber der DJI Pocket 2 ist enorm. Das Glanzstück ist natürlich die Gimbal-Stabilisierung, bei keiner anderen Kamera mit Gimbal erfolgt das so unauffällig wie mit dem DJI Osmo Pocket 3.

Fast alles ist bei der Pocket 3 auch manuell einstellbar, bis auf die Blende die fix ist. Die fixe Blende F/2.0 produziert zusammen mit dem 1" Aufnahmesensor mit einem
Fokusbereich: 0,2 m bis bei manchen Einsätzen eine zu geringe Schärfentiefe. Im Nahbereich muss man besonders darauf achten und lernen den Fokusrahmen auf ein Objekt in der korrekten Entfernungsebene manuell mit einem Stift per Display Berührung festzusetzen. Man schaltet den Einzelfokus ein und berührt dann den Bereich im Display der scharfgestellt werden soll - grauer Fokusrahmen, siehe auch hier: Klick!

Im Februar 2025 ist der Med-Tele-Modus 4-fach hinzugefügt worden siehe Klick!

Leider gibt es bei der Gimbal-Kamera keine Unendlicheinstellung, wie das etwa bei den Drohnen von DJI der Fall ist.

Das Smartphone Xiaomi 14T Pro mit dem Leica-Brand Kamerablock unterstützt ebenfalls die HLG-Aufnahme und es kann auch mit den Aufnahmen mit der Pocket 3 im Mix-Aufnahmemodus benutzt werden, wenn man die Bildwiederholrate des Smartphones und des DJI Osmo Pocket 3 auf 30p eingestellt.

Für mich - Jahrgang 1943 - habe ich eine wunderbare mobile Kamerakombination mit sehr guter Bildqualität gefunden.

09. November 2020, 07.06.2024, 07.03.2025 B.P.Hennek

 


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.